Gefäßchirurgie

Die chronische venöse Insuffizienz ist ein sich verschlechternder Zustand, bei dem die Venenklappen der unteren Gliedmaßen schlecht funktionieren. Folge ist die Stauung von Blut in den Venen und die Bildung von Varizen. Auch wenn Krampfadern häufig eher als ein ästhetisches Problem aufgefasst werden, können sie unbehandelt zu ernsten gesundheitlichen Beschwerden führen. Daher ist es angebracht, Varizen rechtzeitig zu behandeln.

Description

Im Rahmen der chirurgischen Varizentherapie der unteren Gliedmaßen bieten wir in eintägiger Chirurgie (one day surgery) die Radiofrequenzbehandlung von Krampfadern mit dem System VNUS FAST an.

Beschreibung der Methode

Die Radiofrequenzbehandlung von Krampfadern mit dem System VNUS FAST stellt einen miniinvasiven Eingriff dar, bei dem die Einführung eines Spezialkatheders durch einen kleinen Einstich direkt in die behandelte Vene und dessen anschließende Erwärmung auf eine hohe Temperatur von 120 °C kombiniert werden (Methode der endoluminalen thermischen Ablation).

Das führt zu einer Schädigung des Kollagens der Venenwand und damit zum sofortigen Kollaps und Verschluss der behandelten Vene. Das Blut findet sofort nach diesem Eingriff einen Weg durch das gesunde Venenbett. Der Blutfluss wird so auf natürlichem Wege ausgerichtet, und die behandelte Vene geht im Bindegewebe unter oder wird völlig absorbiert.

Das System der Radiofrequenzablation wird langfristig statistisch verfolgt. Ein primärer Verschluss wird bei 98 % der Patienten und ein dreijähriger Verschluss bei 93 % der Patienten erreicht (Three-Year Results from the ClosureFast™ Longitudinal Study).

Ein Vorteil gegenüber anderen Systemen ist die lange Erfahrung, die ausgezeichnete Effektivität des durchgeführten Eingriffs, die kurze Rekonvaleszenz, das niedrige Risiko von Komplikationen und die geringere Schmerzhaftigkeit.

Vor dem Eingriff

Der Arzt untersucht mit Ultraschall das oberflächliche und tiefe Venensystem auf das Vorhandensein des Venenreflux. Eine richtige Untersuchung zeigt den Bau, die Funktion und die Architektonik der Venen und hilft dabei, den weiteren Therapieplan festzulegen. Die eigentliche Diagnostik ist in den Händen eines erfahrenen Arztes eine Momentsache.

Während des Eingriffs

Der Arzt führt durch einen kleinen Einstich einen Spezialkatheder für die Radiofrequenzablation in die Gliedmaße ein und kontrolliert seine richtige Position mit Ultraschall. Anschließend appliziert er durch den Katheder direkt in die behandelte Vene eine Lösung mit einem Anästhetikum (sog. Tumeszenz-Lokalanästhesie). Der Arzt behandelt anschließend schrittweise die gesamte Krampfader, entfernt den Katheder und deckt die Einstichstelle steril ab.

Nach dem Eingriff

Abschließend wird dem Klienten ein Kompressionsstrumpf angezogen und niedermolekulares Heparin gespritzt. Am Tag des Eingriffs kann der Patient gehen, und ab dem ersten Tag kehrt er zu seinen üblichen Aktivitäten zurück, wobei er aber für 5 Tage schwere Anstrengungen und physisches Training auslässt. Das notwendige Tragen von Kompressionsstrümpfen ist auf 1 bis 2 Wochen beschränkt. Nach dem Eingriff können ein leichtes Ziehen oder ein leichter Schmerz an der Einstichstelle und über Verlauf der behandelten Vene zu spüren sein, diese verschwinden jedoch spontan auch ohne Analgetika innerhalb von 3 bis 5 Tagen.

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